25. - 27. April 2025
13-jährige holt Titel in Lingen
Hochklassiges Tennis und ein aufstrebendes Tennistalent gab es bei der 70. Auflage des Traditionsturnier von BW Lingen zu sehen. Die 13-jährige Ida Wobker vom Osnabrücker SC gewann das Turnier bei den Damen. Bei den Herren setzte sich Lennart Zynga vom TC BW Halle durch.
Die erst 13-jährige überzeugte während des gesamten Turniers und gab nicht einen Satz ab. „Ich freue mich hier gewonnen zu haben“, sagte Wobker nach ihrem 7:5 und 6:4-Erfolg über Shaline Doreen Pipa. Die Osnabrückerin wirkte unglaublich ruhig und abgeklärt auf dem Platz und setzte sich im Turnierverlauf gegen Emma Daems (Sparta Nordhorn), Iris Schwärter (BW Halle), Sophie Greiner (BW Berlin) und Evelyn Warkentin (Sparta Nordhorn) durch. „In mir sieht es manchmal auch anders aus, aber ich versuche das nicht nach außen zu tragen.“ Besonders eindrucksvoll war die Spielweise von Wobker, die auch die Aschendorferin Evelyn Warkentin im Halbfinale beim 6:0 und 6:1 zu spüren bekam. „Sie schießt so stark. Das war unglaublich schwer für mich“, so die Emsländerin, die mit dem Tempo der 13-jährigen wie die anderen Gegnerinnen nicht zurechtkam. Die Emsländerin selbst scheiterte gegen Wobker erst im Halbfinale und hatte zuvor überraschend Josy Daems (Sparta Nordhorn) ausgeschaltet. „Da habe ich nicht mitgerechnet. Ich bin echt stolz und zufrieden“, freute sich Warkentin über ihren bisher größten Erfolg. Auch lobte sie den Veranstalter und den Platzwart. „Die Plätze sind echt gut und alles war passend organisiert.“ Die Turnierfavoritin Daems hatte beim 3:6 und 5:7 gegen Warkentin keine echte Chance. „Ich bin sehr unzufrieden mit mir selber. Ich bleibe auf jeden Fall dran und fokussiere mich eine bessere Spielerin zu werden“, gibt sich Daems kämpferisch. Die Spellerin Emma Kohl (SC Spelle-Venhaus) verlor ihr Auftaktmatch gegen Mailina Nedderhut (TC BW Gifhorn) mit 2:6 und 1:6. Auch in der Nebenrunde hatte sie beim 1:6, 0:6 gegen Darja Grigorieva keine Chance. „Das war nicht zufriedenstellend für mich. Das Turnier war allerdings auch hochklassig besetzt“, so Kohl.
Bei den Herren gewann Lennart Zynga (TC BW Halle; 187 in Deutschland), der schon gemeinsam mit Jan-Lennard Struff in einer Mannschaft spielte und auch im Doppel mit Struff antrat. Im Finale setzte sich der 32-jährige mit 6:3 und 6:2 gegen Niklas Niggemann (169 in Deutschland) vom TC Hiltrup durch. Mit druckvollen Schlägen blieb er bis ins Finale ohne Satzverlust. „Es ist besser gelaufen als ich erwartet habe“, sagte Zynga, der hauptberuflich Tennistrainer in der Tennis-Base in Halle ist. Die Lokalmatadoren blieben bei den Herren ohne Chance. Henry Sievers (BW Lingen) verlor sowohl seine Erstrundenbegegnung in der Haupt- als auch in der Nebenrunde. Gleiches traf auf Felix Scheyk (ASV Altenlingen) zu, der als Nachrücker am Freitag kurzfristig ins Feld gerückt war. Einzig der Lingener Jonte Löhmann (Sparta Nordhorn) kämpfte sich in der Nebenrunde bis ins Halbfinale vor. Dort hatte Löhmann allerdings beim 3:6 und 4:6 das Nachsehen. Im zweiten Satz hielt der Lingener gut mit und verpasste nach einer 4:3-Führung einen möglichen Satzgewinn gegen die 507 aus Deutschland.
Die Veranstalter zeigten sich bei gutem Wetter und über 200 Zuschauern mehr als zufrieden. „Das hochklassige Tennis war Werbung für den Tennissport“, freute sich der Vereinsvorsitzende von BW Lingen Werner Lampen, der bei der Siegerehrung den beiden Besten jeweils 1400€ als Preisgeld und den Zweitplatzierten 700€ auszahlen durfte. Insgesamt wurden 6000€ an Preisgeld ausgeschüttet.
Mai 2024 Martin Glosemeyer
Niklas Niggemann, Lennart Zynga, Werner Lampen, Werner Hartke, Ida Wobker, Shaline Doreen Pipa
Niklas Niggemann, Lennart Zynga, Ida Wobker, Shaline Doreen Pipa
Finale Damen
Finale Herren
Die Sanierung der Tennishalle wurde pünktlich zur Wintersaison abgeschlossen.
„Genauigkeit, Geschwindigkeit, Ballhöhe über dem Netz – die Messung all dieser
Parameter ist jetzt mit der intelligenten Wingfield-Technologie möglich“, so Werner
Lampen, 1. Vorsitzender des Vereins. „Wir glauben, den Tennisstandort Lingen auch
überregional damit noch interessanter zu machen.“
Seit Anfang des Monats steht auf Platz 1 in der Tennishalle des Tennisclubs Blau-Weiß
Lingen eine Wingfield-Anlage. Auf einem Platz, der mit einer Wingfield-Anlage
ausgestattet ist, werden alle Aktivitäten digital erfasst und auf Smart Device – Handy
oder Tablet - per App bereitgestellt. Damit können Spieler direkt nach dem Training
ihre ganz persönliche Spielanalyse, Videosequenzen, Zahlen und Fakten erhalten.
Voraussetzung hierfür ist, dass sich ein Spieler die App vor dem Training herunterlädt
und sich auf dem Platz mit der Wingfield-Anlage verbindet.
„Wir sind stolz darauf, dass wir mit Vojko Anicic nicht nur einen Trainer haben, der
schon mehrfach große Talente ins Hauptfeld von Grand-Slam-Turnieren (Wimbledon und Paris)
gebracht hat, sondern jetzt auch die technischen Spielanalyse-Möglichkeiten
hat – fast wie bei den internationalen Turnieren“, meint Lampen. Vojko Anicic als
Trainer ergänzt „Wir sind überzeugt, dass die jetzt bei uns auf der Anlage zur
Verfügung stehenden Analysemöglichkeiten von Spielen und Trainingseinheiten allen
Tennisspielern – ob jung oder alt – aus der Region die Möglichkeit bieten, das
eigene Spiel viel besser zu analysieren und damit gezielt weiter verbessern zu können.
Es gibt noch nicht viele Vereine in Deutschland, die diese hochmoderne intelligente
Spielanalyse-Anlage installiert haben, aber für uns als Verein ist es wichtig, dass
wir unseren Mitgliedern und Gästen Tennis auf einem spielerisch und technisch hohen
Niveau anbieten können.“ Gebucht werden kann der Platz in der Halle über die Webseite des Vereins:
Die Wingfield-Box ist auf Platz 1 installiert.
Werner Lampen, Lucas Lühn, Vojko Anicic
Bei der neuen Zutrittssteuerung wird den Buchern von Einzelstunden nach Abschluß der Buchung per E-Mail ein 5 stelliger Buchungscode zugesandt. Bitte teilen Sie diesen Code Ihren Mitspielern mit.
Achtung:
Auf Grund technischer Vorgaben wird der vom System generierte Buchungscode erst mit Buchungen ab dem 01.03.21, per e mail verschickt. Buchungen, welche schon davor getätigt wurden, zeigen nicht den richtigen Buchungscode an.
Mit Hilfe dieses Buchungscodes können alle Spieler über das an den Eingängen befindliche Tastaturfeld, bei einem Vor- und Nachlauf von 30 Minuten, die Türen zur Halle öffnen.
Darüber hinaus ist auch für den Bucher selbst, der Zugang über einen personalisierten Transponder sowie den persönlichen Code, möglich.
Außerhalb eines Buchungszeitraumes, ist nur den Mitgliedern der Zugang möglich.
Der Vorstand des TCLBW